„Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.“ Johannes 10,10

Liebe Gemeinde!

Der Monatsspruch für August ist ein kurzer Satz aus dem Gleichnis vom guten Hirten. Jesus sieht sich hier als der einzig wahre gute Hirte, der sogar sein Leben für die Schafe lässt und nicht flieht, wenn der Wolf kommt. In dem Monatsspruch sagt Jesus: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben…haben sollen.“
Ja, das ewige Leben. Jesus hat für uns ein für alle Mal den Tod überwunden. Er ist wahrhaftig auferstanden und lebt.
„Ich bin gekommen, damit sie…volle Genüge haben sollen.“ Volle Genüge oder in anderen Übersetzungen in Fülle haben. Da fällt mir spontan Psalm 23 ein: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“
Haben wir wirklich ein Leben in Fülle, haben wir von allem zur Genüge? Im rein materiellen Sinne gibt es auf dieser Erde vielen Menschen, die Mangel an Nahrung und wichtigen Gütern haben. Selbst bei uns im eigenen Land leiden viele Menschen Mangel. Jesus steht an unserer Seite, er hat für unsere Sünden vollkommen bezahlt. Er hat für uns den Weg zu Gott wieder frei gemacht. Und dieses Leben in Gnade, das haben wir zur Genüge. Und dieses Leben, das uns durch Jesus geschenkt wurde, ist so bunt und vielfältig.

So bunt, wie der Weg zu der Kirche auf dem Bild, ist der Weg zur Gemeinde Jesu Christi. Es gibt viele Möglichkeiten,, den Weg zur Gemeinde zu finden und zu gehen.

Jede Gemeinde hat einen anderen Zugang und andere Schwerpunkt in der Gemeindearbeit. Doch in allen Gemeinden weht der Heilige Geist und die Frohe Botschaft von der Gnade Jesu Christi.
Sommerferien-Reisezeit, da kann man auch mal Gemeinden weitab der Heimatgemeinde kennen lernen.

Und die Gemeinde ist so unterschiedlich, wie auch die Schafe verschieden sind. Schafe gibt es mit vielfältigen Eigenschaften, die an die jeweiligen Bedingungen in ihrer Umgebung angepasst sind. Nur der Hirte ist weltweit derselbe, unser Herr Jesus Christus.

Vertrauen wir unser Leben diesem Hirten an, er passt auf uns auf und beschützt uns. Gibt das nicht ein gutes Gefühl, behütet zu sein?

Lassen wir uns ein auf den Schutz durch den guten Hirten! Nehmen wir dieses Geschenk des Lebens voller Genüge und Fülle an.

Wir dürfen Gottes Gnade durch Jesus Christus voller Dankbarkeit annehmen.

Und auch in Zeiten, in denen wir uns eher verlassen fühlen, dürfen wir Gott im Gebet bitten. Mit ihm können wir reden, er hört uns zu.
Ich wünsche Ihnen noch eine schöne, erholsame Sommerzeit.

Ihr Prädikant


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